Der Dialog der serbisch-orthodoxen Kirche mit dem Islam

Neue englischsprachige vierbändige Publikation der Verlagsabteilung der Erzeparchie Belgrad-Sremski Karlovci stellt „umfassenden und dynamischen Dialog“ zwischen 1920 und 2009 dar

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Foto: © Djordje Stakić (Quele: WIkimedia; Lizenz: Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Belgrad, 30.08.209 (poi) Der Beitrag der serbisch-orthodoxen Kirche zum Dialog mit den Muslimen steht im Mittelpunkt einer vierbändigen Publikation der Verlagsabteilung der serbisch-orthodoxen Erzeparchie Belgrad-Sremski Karlovci unter dem Titel „Dialogue between Orthodox Christians and Muslims in the Balkans“. Autor des auf Englisch erschienenen vierbändigen Werks ist der Diakon Aleksandar Prascevic. Die Publikation ist eine ausführliche und umfassende Darstellung des Beitrags serbischer Patriarchen, Bischöfe, Priester und Mönche zum Dialog mit Repräsentanten der islamischen Gemeinschaften auf dem Balkan im Zeitraum zwischen 1920 und 2009. Ziel der wissenschaftlichen Publikation ist es, das interessierte Publikum mit den Anstrengungen der serbisch-orthodoxen Kirche zur Bewahrung von Frieden und Koexistenz mit den Muslimen auf dem Balkan bekannt zu machen. Diese Anstrengungen seien trotz „schwieriger historischer Umstände“ durch einen „umfassenden und dynamischen Dialog“ unternommen werden, wie Zoran Vucic, der Leiter der Verlagsabteilung der serbisch-orthodoxen Erzeparchie Belgrad-Sremski Karlovci, betont.

Diakon Prascevic hat die Untersuchung des Dialogs zwischen serbisch-orthodoxen und islamischen Repräsentanten als Teil seiner Post-Doc-Arbeit an der Orthodox-Theologischen Fakultät der Aristoteles-Universität von Saloniki in Angriff genommen. Supervisorin des Projekts ist Prof. Angelika Ziaka (Saloniki). Zu den wissenschaftlichen Beobachtern zählen Prof. Darko Tanaskovic (der führende Orientalist Serbiens und frühere serbische Vatikanbotschafter) und der serbische Mufti Mevlud Dudic.