Erstes rumänisch-orthodoxes Kloster in der Schweiz geweiht

In einem kleinen Dorf im Kanton Fribourg weihte der in Paris residierende Metropolit Iosif (Pop) ein neues Frauenkloster

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Foto: © Kremlin.ru (Quelle: Wikimedia; Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International)

Genf, 30.09.19 (poi) In der Schweiz wurde das erste rumänisch-orthodoxe Kloster geweiht. Die Weihe des Klosters in dem Ort Les Sciernes d ‘Albeuve im Kanton Fribourg nahm der in Paris residierende rumänisch-orthodoxe Metropolit für West und Südeuropa, Iosif (Pop), vor. Drei weitere rumänisch-orthodoxe Bischöfe konzelebrierten. Nach der Weihe wurde die neue Äbtissin Antonia Peleanu offiziell in ihr Amt eingeführt; sie hatte ab 2013 mit dem Aufbau des Klosters begonnen. Derzeit besteht der Konvent aus vier Nonnnen. Ein rumänisch-orthodoxer Mönch fungiert als Spiritual und Seelsorger. Die Gottesdienst werden auf rumänisch und französisch gehalten, orthodoxe Gläubige unterschiedlicher nationaler Herkunft kommen aus der ganzen Westschweiz, aber auch aus Frankreich in den kleinen Ort im Kanton Fribourg, um dort an der Liturgie teilzunehmen.

Bereits seit längerem hatten sich rumänisch-orthodoxe Gläubige in der Schweiz für die Gründung eines Klosters eingesetzt, um bei der „Bewahrung und Weitergabe des orthodoxen Glaubens“ zu helfen. Im Dezember 2009 wurde dann die „Vereinigung der Freunde des rumänisch-orthodoxen Klosters in der Schweiz“ gegründet.