Frühjahrssitzung der OBKD

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Foto: © Pavle Anicic, mit Erlaubnis des Fotografs

Dortmund, Düsseldorf – Am 23. März 2019 fand in Düsseldorf am Sitz der Serbischen Orthodoxen Diözese von Düsseldorf und Deutschland die 19. Sitzung der Orthodoxen Bischofskonferenz von Deutschland (OBKD) statt. An der Begegnung, die vom OBKD-Vorsitzenden Metropolit Augoustinos geleitet wurde, nahmen Vertreter der griechischen, serbischen und rumänischen Diözesen teil. Ausführlich befassten sich die Bischöfe mit zwei jüngst erhaltenen Briefen der russischen Erzbischöfe Mark und Tichon an die OBKD. In ihrer Antwort an die beiden Bischöfe, die wegen des entsprechenden Beschlusses des Moskauer Patriarchates derzeit nicht an den Sitzungen der OBKD teilnehmen, bewerten sie diese Briefe als „Plädoyer für die weitere Existenz und die Fortsetzung der Arbeit der Orthodoxen Bischofskonferenz“. Allerdings stelle die insbesondere von Erzbischof Tichon vorgeschlagene Neuordnung im Vorsitz der OBKD „eine Änderung des panorthodoxen Beschlusses zur Gründung und der Organisation der Bischofskonferenzen“ dar und könne deshalb nur panorthodox beschlossen werden. Dies übersteige deshalb die Kompetenzen der OBKD. Gleichzeitig lädt die OBKD die russischen Bischöfe zu einem „informellen Gespräch über die weitere Zusammenarbeit“ ein.Außerdem beschäftigte sich die Bischofskonferenz wie üblich mit den Berichten aus der Arbeit ihrer Kommissionen, etwa zum orthodoxen Religionsunterricht und zu den innerchristlichen Beziehungen. Hier wurde auch eine mögliche Kooperation mit der Akademie der römisch-katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart erörtert.Die Herbstsitzung der OBKD soll am 19. Oktober 2019 in Bonn stattfinden.

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