Georgien: Dramatischer Anstieg der Präsenz der Kirche

Dank des georgischen Staates an Katholikos-Patriarch Elias II. – Zahl der Diözesen stieg von 15 auf 47, 3.000 Priester betreuen heute 2.000 Pfarrgemeinden

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Foto: © Patriarch_ILIA_II_of_Georgia.jpg (Quelle: Wikimedia; Lizenz: Creative Commons Attribution 2.0 Generic)

Tiflis, 02.01.19 (poi) Die Renaissance der georgisch-orthodoxen Kirche wurde bei einem Gottesdienst zum Amtsjubiläum des georgisch-orthodoxen Katholikos-Patriarchen Elias II. in der Kathedrale der einstigen georgischen Hauptstadt Mtskheta betont. An dem Festgottesdienst nahmen auch die georgische Staatspräsidentin Salome Zurabishvili und Ministerpräsident Mamuka Bakhtadze teil. Bakhtadze betonte, dass unter Elias II. viele Kirchen und Klöster restauriert oder neuerbaut worden seien. Es sei eine „beispiellose Zeit des Wiederaufbaus“ in der Geschichte Georgiens gewesen. Der georgische Staat sei dem Patriarchen zutiefst dankbar für seinen Beitrag zum Aufbau des Gemeinwesens. Als Patriarch Elias – noch tief in kommunistischer Zeit – sein Amt antrat, gab es in Georgien 15 Eparchien und kaum mehr als 30 offene Kirchen. Mittlerweile gibt es 47 Eparchien und 2.000 Pfarrgemeinden, die von rund 3.000 Priestern betreut werden.

Im August hatte Elias II. den 55. Jahrestag seiner Bischofsweihe begangen. Bei einer Meinungsumfrage aus diesem Anlass sprachen sich 87 Prozent der Befragten für den Patriarchen aus. Ähnliche Werte hatte es auch bei einer Umfrage im April 2015 gegeben.