Naher Osten: Gegenseitiger Respekt und gleiche Rechte für Christen und Muslime

Exekutivausschuss des Rates der Kirchen des Nahen Ostens (MECC) tagte im libanesischen Atchaneh

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Foto ©: Garzo (Quelle: Wikimedia, Lizenz: Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication)

Beirut, 23.01.19 (poi)  “Für wen ist es von Vorteil, dass Christen aus dieser Region auswandern, die sie mitaufgebaut haben“: Diese Frage stellte der syrisch-orthodoxe Patriach Mor Ignatius Aphrem II. am Beginn der Sitzung des Exekutivausschusses des Rates der Kirchen des Nahen Ostens (MECC) im libanesischen Atchaneh. Das Treffen stand im Zeichen der Gebetswoche für die Einheit der Christen. Der syrisch-orthodoxe Patriarch unterstrich, dass die Zukunft der Christen im Nahen Osten darin bestehe, „mit Muslimen zusammen zu leben“, auf der Grundlage gegenseitigen Respekts und der gleichen Rechte.

Die MECC-Generalsekretärin Souraya Bechealany betonte, dass Gerechtigkeit als Grundlage des Friedens im Fokus der gemeinsamen theologischen und pastoralen Reflexion stehen müsse. Bei dem Treffen in Atchaneh nahmen die Oberhäupter und Vertreter der Kirchen des Nahen Ostens an einer ökumenischen Feier in der syrisch-orthodoxen St. Severus-Kirche aus Anlass der Weltgebetswoche teil.