Nahost: Katholische Patriarchen tagen in Bagdad

Zum Auftakt Gedenken an das Blutbad in der syrisch-katholischen Marienkathedrale der irakischen Hauptstadt am 31. Oktober 2010

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Foto: © Aziz1005 (Quelle: Wikimedia, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International)

Bagdad, 25.11.18 (poi) Die Jugend steht im Zentrum des Treffens der unierten Patriarchen des Nahen Ostens (CPCO), das von 26. bis 30. November im chaldäisch-katholischen Patriarchat in Bagdad stattfindet. Das Treffen beginnt am Nachmittag des 26. November mit einem Gedenkgottesdienst unter dem Vorsitz des syrisch-katholischen Patriarchen Mor Ignatius Youssif III. Younan in der syrisch-katholischen Marienkathedrale, wo am 31. Oktober 2010 bei einem Massaker islamistischer Terroristen 50 Gläubige, unter ihnen zwei junge Priester, starben. Am Dienstag, 27. November, begegnen die Patriarchen einer Gruppe junger irakischer Christen in der chaldäischen Kathedrale St. Josef.

An dem Treffen – das mit der Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung über die Situation der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten enden wird – werden auch der maronitische Patriarch, Kardinal Bechara Boutros Rai, der koptisch katholische Patriarch Ibrahim Isaac Sidrak, der melkitische griechisch-katholische Patriarch Yousef Absi, der armenisch katholische Patriarch Krikor Bedros XX. Ghabroyan, Bischof William Shomali (als Vertreter des lateinischen Patriarchats von Jerusalem) und Prof. Souraya Bechealany, Generalsekretärin des Rates der Kirchen des Nahen Ostens (MECC), teilnehmen.