Professor Erich Leitenberger ist uns in die Herrlichkeit Gottes vorausgegangen.

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Foto: © Bwag (Quelle: Wikimedia, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International)

18. Januar 2021 (Infodienst Pro Oriente) Innerlich betroffen und tief erschüttert geben wir bekannt, dass der langjährige Pressesprecher von PRO ORIENTE, Professor Erich Leitenberger, verstorben ist. Für uns ist dies ein unersetzlicher Verlust, eine große Lücke, die bleiben wird. Alle, die ihn näher gekannt haben, haben ihn besonders geschätzt:

• als unermüdlichen Kommunikator von Informationen und Nachrichten aus der weltweiten Christenheit.
Täglich hat Erich Leitenberger oft mehrere Pressemeldungen verfasst, die sich durch solide Recherchen, e1nen exzellenten Stil und diplomatische Feinfühligkeit auszeichneten. Der von ihm so engagiert geführte „PRO ORIENTE lnformationsdienst“ war für verschiedene nationale und internationale Agenturen eine verlässliche Quelle, die gerne übernommen wurde. Oft waren seine Texte auf der Website des Vatikans zu finden.

• als exzellenter Kenner der Ölwmene, insbesondere der Ostkirchen.
Nach seinem Eintritt in den „Ruhestand“ hat er bereitwillig die Aufgaben e1nes ehrenamtlichen Pressesprechers bei PRO ORIENTE und im Vorstand des Ökumenischen Rats der Kirchen übernommen. Die Ökumene warihm persönlich ein großes An liegen: mit großem Wissen und der entsprechenden Sensibilitätfür die jeweilige Situation in den Kirchen weltweit hat er viele Presseaussendungen und Resolutionen verfasst, die allgemein auf große Zustimmung und Anerkennungstießen. Seine Einschätzu ngen und sein Rat waren allseits gefragt.

•  als bescheidenen Menschen und gläubigen Christen.
Erich Leitenberger stand nicht gern im Mittelpunkt; seinen Platz suchte er sich im Hintergrund.
Bei vielen Veranstaltungen, aber auch bei der Mitfeier von Gottesdiensten stand er oft in den letzten Reihen und hatte während der Ansprachen oder Predigten schnell einen  kleinen Notizblock und einen Stift bei der Hand, um sich einige Notizen zu machen, auf deren Basis er ausgezeichnete Zusammenfassungen schrieb, die genau die jeweiligen Anliegen wiedergaben. Insbeso ndere darin war er zweifelsohne ein Meister! ln seiner großen Liebenswürdigkeit und Menschlichkeit war er ohne viel Aufsehen ein zutiefst gläubiger Christ, der seine Kirche liebte und in seinem Beruf auch seine Berufung gefunden hatte: Gott und den Menschen zu dienen!

Botschafter i. R. Dr. Alfons M. Kloss
Präsident

Univ.- Prof. i. R. Dr. Rudolf Prokschi
Vizepräsident