Rumänien: Orthodoxe Kirche unterstützt Unwetter-Opfer

Starkregen, Erdrutsche und Überflutungen - Bukarester Patriarchat beteiligt sich an Hilfsmaßnahmen der Erzdiözese Alba Iulia

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Foto: © (Quelle: Wikimedia; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)
Bukarest, 02.08.21 (poi) Auch in Teilen Osteuropas kam es im vergangenen Juli zu verheerenden Unwettern, so etwa in Westrumänien im Bereich des Apuseni-Gebirges. Nach Starkregen, Erdrutschen und Überflutungen mussten in vier Gemeinden Menschen aus ihren Häusern evakuiert werden. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, Todesopfer waren aber nicht zu beklagen. Die Orthodoxe Kirche hat sofort Hilfsmaßnahmen für die Opfer der Überschwemmungen gestartet.

Die Überschwemmungen haben vor allem die Region der Erzdiözese Alba Iulia betroffen. Erzbischof Irineu hatte sofort die vom Hochwasser betroffenen Ortschaften besucht und Hilfsmaßnahmen in Auftrag gegeben. In der Kirche wurde zudem eine Spendensammlung initiiert.

Wie das Bukarester Patriarchat an diesem Wochenende berichtete, würden aktuell beispielsweise rund 800 Familien unterstützt. Mit Mitteln des Patriarchats werde Baumaterial gekauft, um die zerstörten Häuser wieder instand zu setzen.

Über Freiwillige wurden bereits in den ersten Tagen nach den Überflutungen rund 1,5 Tonnen Milchprodukte, 800 Liter Wasser, Gemüse und haltbare Produkte an die Flutopfer ausgeliefert. An der Hilfsorganisation beteiligt waren u.a. auch Mitglieder der Vereinigung orthodoxer christlicher Studenten (ASCOR). Die Erzdiözese Alba Iulia hat zu weiterer Hilfe für die Opfer aufgerufen.