Rumänische Ministerpräsidentin beim Jerusalemer Patriarchen

Spannungen um rumänische Pilger- und Migrantenseelsorge im Heiligen Land wurden ausgeräumt

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Foto: © Michał Józefaciuk (Quelle: Wikimedia, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Poland)

Jerusalem, 29.04.18 (poi) Die rumänische Ministerpräsidentin Viorica Dancila wurde in der Vorwoche bei ihrem Heiligland-Besuch vom Jerusalemer orthodoxen Patriarchen Theophilos III. herzlich empfangen. Die Regierungschefin dankte dem Patriarchen ihrerseits für die freundliche Aufnahme der rumänischen Pilger mit ihren Bischöfen und für die Sorge um die rumänischen Arbeitsmigranten. In früheren Jahren hatte es Spannungen zwischen den Patriarchaten von Jerusalem und Bukarest im Hinblick auf die rumänische Pilger- und Migrantenseelsorge im Heiligen Land gegeben.

Patriarch Theophilos III. unterstrich bei der Begegnung, dass die Pilgerseelsorge ein wichtiger Bestandteil der Aufgabe des Jerusalemer Patriarchats sei. Zugleich betonte er die guten Beziehungen zum rumänisch-orthodoxen Patriarchen Daniel, den er bereits in Bukarest besucht habe.

Nach der Begegnung mit dem Patriarchen wurde die rumänische Regierungschefin von Erzbischof Aristarchos (Peristeris), dem Generalsekretär des Patriarchats, durch die Baulichkeiten der Grabeskirche (die von den Orthodoxen “Anastasis” – Auferstehungskirche – genannt wird) geleitet.