Syrisch-orthodoxer Patriarch traf österreichischen Botschafter

Bedauern über die negativen Auswirkungen der Sanktionen auf das syrische Volk

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Foto: © Garzo (Quelle: Wikimedia; Lizenz: Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication/ public domain)

Damaskus, 30.11.20 (poi) Der österreichische Botschafter in Syrien, Hans-Peter Glanzer, ist neuerlich mit dem syrisch-orthodoxen Patriarchen Mor Ignatius Aphrem II. zusammengetroffen, wie das Medienbüro des Patriarchats berichtet. Das Treffen fand im Mor Aphrem-Kloster in Maarat Sednaya bei Damaskus statt. Bei dem Treffen versicherte der Patriarch den österreichischen Repräsentanten seines Mitgefühls im Hinblick auf die Opfer des Terroranschlags in Wien am 2. November. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Auswirkungen der seit fast zehn Jahre andauernden Krise auf das syrische Volk. Mor Ignatius Aphrem II. bedauerte die negativen Auswirkungen der Sanktionen auf das syrische Volk.

Im Anschluss besuchte der österreichische Diplomat das Mor Aphrem-Seminar in Maarat Sednaya und die Heiligen Stätten des Klosters – die Höhle des „Heiligen Gürtels“ (der Gottesmutter) und die Gedenkstätte für die Opfer des Völkermords an den Christen syrischer Tradition im Osmanischen Reich ab 1915 („Sayfo“).