Tagung „Zwischen Ost und West: Christen byzantinischer Tradition in Ungarn“

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Das byzantinische Christentum Ungarns ist in seiner griechisch‐katholischen und orthodoxen Ausprägung an einer bedeutenden kulturellen „Schnittstelle“ angesiedelt und bietet zahlreiche Verbindungslinien zur westlichen und östlichen Christenheit, wie auch zu Wien (Ikone von Máriapócs im Stephansdom). Seit 2018 befasst sich eine an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften eingerichtete Forschungsgruppe (Lendület‐ Projekt, Leitung: Dr. Tamás Véghseő) mit der Geschichte der griechisch‐katholischen Kirche in Ungarn.

Die Tagung wird veranstaltet vom Fachbereich für Theologie und Geschichte des Christlichen Ostens der Katholisch‐Theologischen Fakultät der Universität Wien (Prof. Dr. Dr. Thomas Németh) in Zusammenarbeit mit der genannten Forschungsgruppe und der Stiftung PRO ORIENTE. Fachleute aus Ungarn werden die Geschichte der griechischkatholischen und orthodoxen Christen Ungarns vom Mittelalter bis in die Gegenwart beleuchten und auch Kunst, Liturgie und Recht mit einbeziehen. Die Veranstaltung wendet sich an alle, die an östlichen Kirchen und an Ungarn interessiert sind und wird auch von Gottesdiensten im byzantinischen Ritus begleitet.

Das Tagungsprogramm finden Sie hier:

Tagung Zwischen Ost und West 22.-23.10.21