Terror in Sri Lanka: „Botschaft des auferstandenen Christus lässt sich nicht auslöschen“

Erklärung des Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Landessuperintendent Thomas Hennefeld

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Foto: © calflier001 (Quelle: Wikimedia; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic)

Wien, 24.04.19 (poi) Der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), Landessuperintendent Thomas Hennefeld, hat zur Terrorkatastrophe in Sri Lanka Stellung genommen und die christliche Haltung angesichts der Katastrophe hervorgehoben: „Die Botschaft des auferstandenen Christus lebt auch inmitten von Terror und Gewalt und lässt sich nicht auslöschen“.

Wörtlich heißt es in der Stellungnahme von Thomas Hennefeld: „Ich bin erschüttert und traurig über die furchtbaren und feigen Anschläge auf Kirchen und Hotels mit bereits mehr als 350 Toten und weiteren Hunderten Verletzten in Sri Lanka.  Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich trauert um die vielen Opfer. Er ist mit seinen Gebeten bei den Angehörigen der Toten und Verletzten und ist solidarisch mit den Kirchen im Land.

Es ist furchtbar, dass ausgerechnet am Ostersonntag, dem Tag, an dem Christinnen und Christen weltweit die Auferstehung Jesu feiern, christliche Kirchen von blutigem Terror heimgesucht wurden. Ich verurteile diese Anschläge auf betende Menschen und auf Touristen aufs Schärfste.  Christinnen und Christen, die nur eine kleine Minderheit sind, brauchen besonderen Schutz. Die Vertreter und Vertreterinnen der Religionsgemeinschaften sollten alles dafür tun, den Frieden zu fördern und Versöhnung zu“.