USA: Orthodoxe Bischöfe fördern Sorge um die „mentale Gesundheit“

Erstmals wurde ein umfassendes Verzeichnis orthodoxer Psychologen, Psychotherapeuten usw. herausgebracht

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Foto: © Eric Rolph (Quelle: Wikimedia; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic)

New York, 12.12.20 (poi) Die Projektgruppe der US-amerikanischen orthodoxen Bischofskonferenz für „mentale Gesundheit“ hat erstmals ein umfassendes Verzeichnis orthodoxer (und orientalisch-orthodoxer) Psychologen, Psychotherapeuten usw. herausgebracht. Die im Verzeichnis aufgelisteten professionellen Medizinerinnen und Mediziner, Beraterinnen und Berater usw. müssen mit ihrem Pfarrer oder Bischof im guten Kontakt sein. Das interaktive Verzeichnis ermöglicht es den Usern, nach Postleitzahlen geordnet nach entsprechenden „mental health providers“ in ihrem Heimatstaat zu suchen. Zu jedem in das Verzeichnis aufgenommenen Namen gibt es Hinweise über das jeweilige Spezialgebiet und über die Kontaktmöglichkeiten. Alle orthodoxen Psychologen, Psychotherapeuten usw. können die Aufnahme in das Verzeichnis beantragen.

Die Bischofsversammlung betont ausdrücklich den Wert des professionellen Dienstes an der „mentalen Gesundheit“. Kleriker und Laien werden eingeladen, in Notsituationen professionelle Hilfe zu suchen.

Der „Versammlung der kanonischen orthodoxen Bischöfe der USA“ gehören 51 Bischöfe an. Die Versammlung ist das offizielle Forum der panorthodoxen Einheit in den USA. Aufgabe der Versammlung ist es, die Einheit der orthodoxen Kirche durch Förderung ihrer spirituellen, theologischen, ekklesiologischen, kanonischen, missionarischen und philanthropischen Ziele zu bewahren und zu fördern.