„Ein Freund von ‚Pro Oriente‘“

„Pro Oriente“-Präsident Kloss betont in Kondolenzschreiben zum Tod von Patriarch Irinej die Verpflichtung, die Arbeit an Versöhnung und Freundschaft zwischen orthodoxer und katholischer Kirche, auch zwischen Serbien und Österreich, entschlossen fortzusetzen

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Foto: © Micki (Quelle: Wikimedia, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Wien-Belgrad, 24.11.20 (poi) Der verstorbene serbisch-orthodoxe Patriarch Irinej „war nicht nur einer der großen Patriarchen der Gegenwart, er war für uns in der Stiftung ‚Pro Oriente‘ gleichsam ein vertrauter Freund“: Dies betonte der Präsident der Stiftung „Pro Oriente“, Alfons M. Kloss, in seinem Kondolenzschreiben an den Locum tenens des serbisch-orthodoxen Patriarchats, Metropolit Hrizostom (Jevic). In der Trauer über den Tod des Patriarchen erinnerten sich viele in Österreich an dessen Wien-Besuch vor zehn Jahren. Damals habe „Pro Oriente“ dem neugewählten serbisch-orthodoxen Patriarchen den Titel eines „Protektors“ verliehen, ein „Beschützer“ sei Patriarch Irinej für die Stiftung immer geblieben. Viele, die damals vor zehn Jahren im Festsaal der Österreichischen Nationalbibliothek dabei waren, als der Titel an Patriarch Irinej verliehen wurde, erinnerten sich auch heute an die „Atmosphäre herzlicher Freundschaft“ zwischen orthodoxer und katholischer Kirche, zwischen Serbien und Österreich, die bei diesem feierlichen Akt spürbar war, so Präsident Kloss.

Die Erinnerung an diesen Besuch sei eine Verpflichtung, die Arbeit an Versöhnung und Freundschaft zwischen orthodoxer und katholischer Kirche, auch zwischen Serbien und Österreich, entschlossen fortzusetzen: „Im Sinne des Erbes von Patriarch Irinej – dem wir uns zutiefst verpflichtet fühlen – möchte ‚Pro Oriente‘ weiter dafür tätig sein und Brücken des Dialogs und der Verständigung in unserem gemeinsamen Donau-Raum bauen“. Im Blick auf den Weg von Patriarch Irinej sei die Notwendigkeit zu spüren, dass orthodoxe und katholische Christen „gemeinsam vorangehen, gemeinsam arbeiten, gemeinsam Zeugnis ablegen für die befreiende Botschaft des Evangeliums“.

Wörtlich stellte Präsident Kloss abschließend fest: „Möge uns die Fürbitte des verewigten Patriarchen helfen, in einer global so schwierigen Zeit als Christen in unseren Gesellschaften gemeinsam ein engagiertes und glaubwürdiges Zeugnis zu leben“.